Montag, 04.03.2024 21:20 Uhr

Erfolg trotz aller Widrigkeiten

Verantwortlicher Autor: Sharon Oppenheimer Tel Aviv, 19.11.2023, 15:28 Uhr
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Dr. Uwe Boll
Dr. Uwe Boll  Bild: Sharon Oppenheimer

Tel Aviv [ENA] Nach längerer Schaffenspause meldet sich Dr. Uwe Boll, ein Weltstar aus Deutschland zurück. Er ist Filmproduzent, Autor von Büchern und Filmemacher, der aus 50.000 Dollar dutzende millionenschwere Blockbuster machte. Nun, stellt er seinen nächsten Film „First Shift“ vor.

Sein Comebackfilm „Hanau“ handelt von dem rassistisch motivierten Anschlag 2020. Es ist ein gut recherchierter, beeindruckender Film und trotzdem erfuhr er pauschale Ablehnung und Boll wurde zum Opfer der Cancel Culture. Viele Journalisten vorverurteilten das Werk, obwohl sie den Film nicht einmal gesehen hatten, was von schlechtem Journalismus zeugt und diese Art von Berichterstattung ist manipulativ und verfälscht Tatsachen. Vielleicht war einer der Gründe, warum Uwe Boll immer wieder Ablehnung in Deutschland erfuhr, dass er aus einfachen Verhältnissen stammt. Seine Familie gehörte nicht zu den Clans, die seit Generationen in der deutschen Filmindustrie beherrschen, ganz im Gegenteil, sein Vater arbeitete drei Schichten bei Bayer.

Man ließ ihm eben spüren, dass er nicht den selben Stallgeruch hat. Der Prophet gilt nichts im eigenen Land, möchte man fast sagen. Dabei zählt er zu den wenigen Regisseuren, die einen Doktortitel hat Es erstaunt deshalb nicht, dass er aus dem Topf der deutschen Filmförderung nie etwas erhalten hat. Nichtsdestotrotz baute er jenseits des großen Teichs ein kleines Imperium auf. Uwe Boll ist einer der auszog, kam, sah und siegte. Sein Weg von bescheidenen Anfängen zu einer Größe in der Filmindustrie ist ein Beweis für seine gelungene Wahl von Themen und harter Arbeit, über Überwindung von Hindernissen und Erfolg trotz aller Widrigkeiten.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat Boll nun wieder einen neuen Film am Start. Sein neuer Streifen „First Shift“ ist ein Krimidrama, das Einblick in das Leben New Yorker Polizeibeamter gibt. Es handelt von der ersten Schicht eines Polizisten mit seiner neuen Kollegin, in den Abgrund des täglichen Wahnsinns zwischen Verbrechen und persönlichen Schicksalen. Der Film verbindet Elemente des Roadmovies mit der rauen Intensität eines Polizeidramas und folgt den Ermittlern auf einer brutalen Reise durch die geschäftigen Straßen von New York.

Gedreht wurde der Streifen im März dieses Jahres in New York City mit Gino Anthony Pesi und Kristen Renton. Kristen Renton („Sons of Anarchy“) und Gino Anthony Pesi („Shades of Blue“) spielen als zwei ungleiche New Yorker Polizisten, die gezwungen sind, als Partner zu arbeiten. Uwe Boll hat sich mit Quiver Distribution zusammengetan, um „First Shift“ dem Publikum in Nordamerika zugänglich zu machen. „First Shift“ soll im September 2024 in die Kinos kommen und wird international von Kinostar vertrieben, das den Film auf der AFM präsentiert.

Zu Bolls Werken zählen der preisgekrönte Film „Attack on Darfur“ sowie die Trilogien „Rampage“ und „In the Name of the King“.

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