Samstag, 06.03.2021 02:54 Uhr

Eine Reise durch Tansania

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Tansania, 22.01.2021, 20:55 Uhr
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Wäsche waschen am Malavisee
Wäsche waschen am Malavisee  Bild: Walter Vymyslicky

Tansania [ENA] Mein Freund Siegfried Zapletal und ich hatten nach zwei Aufenthalte in Ghana, wo der Wiener Arzt - unser Freund - Dr. Walter Mezgolich ein Spital leitete, die Liebe zu Afrika entdeckt. Und so war es selbstverständlich, dass wir den Doktor auch nach Tansania begleiteten.

Mezgolich bekam das Angebot als Arzt in einem Spital in Tansania zu arbeiten, und sollte sich mehrere Krankenhäuser ansehen. Der Doktor flog schon zwei Tage früher nach Ostafrika und wir -das waren Sigfried Zapletal, Christine von der UNO und ich- sollten ihm folgen. Doch wir hatten ein Problem: In Besitz der Tickets und den Standorten der - zu besichtigen - Spitäler, wussten wir zwei Wochen vor dem Abflug nicht wie wir dort zu den Treffpunkten kommen.

Doch wie der Zufall manchmal die Probleme selbst löste, löste er auch unsere. Bei einem Treffen der "Les Autres" (ein Club mit damaligen Sitz in der Sektkellerei Schlumberger) berichtet unser Freund Proffessor Alt, dass er über Silvester in Tansania war und mit dem dortigen Honorarkonsul die Silvesternacht verbrachte. Er gab uns die Mailadresse und schon am nächsten Tag schickten wir ein Mail an den Konsul, der auch umgehend antwortete. Wir mailten ihm die Standorte, die wir besuchen wollten und er stellte uns eine Reise zusammen.

Unser Abendessen
Diese Brücke stammt noch aus der Deutschen Kolonialzeit
Markt auf der Bahnstrecke
Tansania

Also flogen wir los und warteten gespannt, ob wir auch wirklich am Flughafen erwartet werden. Mit Freude stellten wir nach der Landung fest, dass uns der Konsul schon erwartete. Für die ersten drei Tage bekamen wir einen Fahrer, der uns durch den Mikumi-Nationalpark nach Iringa brachte In Iringa war ein Wechsel unserer Führer geplant, der auch wirklich klappte. Manfred, ein 21jähriger Deutscher übernahm unsere kleine Reisegruppe. Der Deutsche, der ein Jahr als Freiwilliger in einem Spital am Malavisee seinen Wehrdienst ableistete, blieb in Afrika und beabsichtigte - gemeinsam mit einem Holländer - den Fremdenverkehr in diesem Teil des Landes anzukurbeln. Mehr gibt es auf https://www.vymy.at/

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